Therapien

Die Erythromelalgie (Erythermalgie) ist eine sehr seltene Erkrankung, für die es noch kaum Studien gibt, die wirksame Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Zudem kommt hinzu, dass die meisten Betroffenen unterschiedlich auf Behandlungs-"Versuche" reagieren. Dies hängt mitunter auch davon ab, ob die EM (Erythromelalgie) sekundär, also als Folgeerscheinung einer Grunderkrankung oder primär (als eigenständige Erkrankung) besteht.

Zudem kommt es vor, dass einige Ärzte "Versuche" an den Patienten durchführen, die ggfls. die Beschwerden noch verschlechtern. Demnach immer aufpassen, sich gut beraten lassen und immer mal wieder im Internet die geplante Behandlung - meist Medikamente - googlen und nach den Nebenwirkungen Ausschau halten.

Bei jeder neuen Medikation immer mit der niedrigsten Dosis starten. Sollte nach ein oder zwei Wochen keine Besserung sichtbar werden, kann die Dosis kurzfristig erhöht werden. Sollte es dann keine Veränderung geben, muss jeder für sich entscheiden, ob er weiter die Dosis steigert oder das Medikament absetzt. Meiner Erfahrung nach bringt auch eine Dosissteigerung - sollte in den ersten beiden Wochen keine Veränderung spürbar werden - nicht den erhofften Erfolg.
Die hier verzeichneten Behandlungsmöglichkeiten gehen immer wieder auf das "trial and error" Prinzip zurück. (Versuch und Irrtum).

Die Dosisempfehlungen der schulmedizinischen Medikamente sind Erfahrungswerte verschiedener Ärzte und Kliniken. Sie ersetzen nicht die Individualität jedes Einzelnen und die Vorstellung beim Facharzt!